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Lomi Ausbildung Berlin

Spezialmodul

„Lomi Lomi Massage und Impressionen aus dem Schamanismus der Hawaiianer mit Anja und Jana Goralski“

Ich bin tiefer getaucht in meinem Verständnis des hawaiianischen Way-to-be and be-together: Ich habe eine Ahnung davon, was es bedeutet, eine Ohana (Familie) zu sein. Dies schließt Verwandte, Wahlverwandte, Freunde, Ahnen und noch mehr ein. Aber auch meine liebgewonnene Lomi-Ohana, die mir wunderbare Massage-Highlights, herausfordernde Momente von Nichtwissen, Transformation, Trost und Heilung geschenkt hat.

Ich fühle mich tief verbunden.

Ich habe eine Ahnung in einem Meer von Nichtwissen bekommen, welche Energien nach dem Verständnis der Kahuna (Heiler und Schamanen) im belebten und scheinbar unbelebten Universum wirken. Scheinbar, da auch Objekte Energie in sich tragen und somit belebt sind. Diese Energien können unterschiedlich wirken und versetzten sich gegenseitig in Schwingung.

Das Leben mit Leichtigkeit und Humor zu nehmen und sich und sein Drama nicht so wichtig zu nehmen, ist etwas, das typisch ist für die Lebensweise der schamanisch geprägten Hawaiianer.

Auch bei den anderen Kursen von Jana und Anja „Lomi Basis 1 + 2“ und dem Spezialmodul „Lomi in Motion“, gab es Einführungen in die pragmatische und spirituelle Welt der Hawaiianer, wie das Vergebungsritual „Ho’oponopono“. Die innere Haltung beim Berühren, das Massierenlernen, den eigenen Flow finden und das Bewegenlernen („Lomi in Motion“) steht hier aber im Vordergrund und kann in Einzeltrainings vertieft werden.

Um wirklich sicher zu massieren gibt es aber nur einen Weg: massieren, massieren, massieren.

In diesem und für mich letzten Modul, das ich innerhalb meiner Ausbildung zur zertifizierten Lomi Masseurin gemacht habe, war der Fokus ein anderer: Wir haben gelernt zu fliegen. Ja. Richtig gehört! Flying ist eine sich immer wiederholende Bewegungsabfolge, die dem Körper nach einer Weile Leichtigkeit, Wärme und Erdung schenkt und meinen Geist herausgefordert hat.

Gehen wir durch regelmäßiges Training und langes Flying durch diesen Prozess, tauchen wir ein in einen Zustand der Befreiung und überwinden die Proteststimmen in uns. Ich war nicht die einzige Fliegende mit Widerständen: Von „Was mache ich hier eigentlich gerade? Ich bin doch hier zum Massieren!“, über, „Warum fällt mir dieser Rückwärtsschritt in die unbekannte Zukunft gerade so schwer?“

Die Zukunft ist die Rückseite, während die Gegenwart nach vorne gerichtet ist. Und dieser Brustkorb-Twist, bei dem der Kopf erst einen kurzen Blick in die Zukunft wirft und dann entspannt in der Gegenwart landet. Das war gar nicht so einfach für mich. Heute, Zuhause und mit Ruhe, bin ich eine Viertelstunde geflogen und hey, Körper und Geist waren im Einklang. Das war ein gutes Gefühl und motiviert mich weiter zu üben.

Das Bonewashing, eine neue Technik, die Anja und Jana von einem Kahuna auf Hawaii gelernt haben, war herausfordernd: Bekleidet und ohne Öl – auch das ist Lomi. Mit entspannter Kraft aus den Fingern wird die Knochenhaut stimuliert. Das kann zu tiefem inneren Loslassen führen. Für mich war die Bewegung noch ungewohnt. Ich plane aber weiter zu üben. Das ist ja erst der Anfang! J Und: Loslassen (Release) kann beides sein – Lachen oder Weinen.

Mein Highlight war die Erfüllung meines Wunsches, mit dem ich gekommen bin. Irgendwie haben die ‚Beautiful Mermaids‘, wie ein Freund aus unserer Lomi-Ohana Jana und Anja liebevoll nennt, mich erhört. Ich habe mir gewünscht, raus aus der Routine zu kommen, die sich nach zahlreichen Übungsmassagen leise eingeschlichen hatte und noch mehr ins Spüren. Welch eine Freude, mit Zeit, Langsamkeit und erwartungsfrei meine Finger, Hände und Unterarme zu spüren: Haut, Gewebe, Muskeln und Knochen. Diese Wahrnehmung auf den anderen Körper auszudehnen und dann meiner Intuition zu folgen und zu lauschen.

Tief durchatmen, den Kanal öffnen und mich von Erwartungen, wie zum Beispiel dem Willen zu heilen, befreien und einfach Berührung zu schenken.

Das ist LOMI für mich.